Unser CM-System erfasst Schwingungen in Form von Körperschall, der durch Abwälzbewegungen in den Lagern und durch Zahneingriffe bei Getrieben entsteht und Informationen dazu liefert, in welchem Zustand sich die mechanischen Komponenten befinden. Auf diese Weise können Verschleiß- und Schadensentwicklungen an Lagern, Getrieben und Rotoren frühzeitig lokalisiert werden.
Doch wie kommen die Messwerte
von Ihrer Anlage zu uns?
Beschleunigungsaufnehmer messen die Vibrationen an Haupt- und Generatorlagern sowie am Getriebe und übertragen diese als Schwingungssignale an das im Maschinenhaus installierte CMS.
Dort werden diese Rohdaten unter Berücksichtigung von Maschinen- und Betriebsdaten, Kinematik, Drehzahl, Leistung und optionaler Windgeschwindigkeit und anhand unserer individuellen Konfiguration gespeichert und anhand mathematischer Verfahren verarbeitet. Anschließend erhalten unsere Ingenieure sie zur Analyse, indem die Datenpakete zu einer festgelegten Tageszeit online an den Datenbankserver von uns übertragen werden.
Seine volle Funktionalität erlangt das System nach einer ca. dreimonatigen Anpassungsphase, in der es „erlernt“, betriebsbedingte Schwingungen von schadensbedingten zu unterscheiden, um sinnvolle Alarmschwellen festlegen zu können.